News

13.05.2017

2. Stuttgarter Tierschutztag auf dem Marktplatz vor dem Rathaus

14.03.2017

2. Spendentransport 2017 nach Katerini

27.01.2017

1. Spendentransport 2017 nach Katerini

24.11.2016

6. Spendentransport nach Katerini

Roland Hägele

27.10.2016

5. Spendentransport nach Katerini

16.10.2016

Tierheimfest Böblingen

24.09.2016

1. Stuttgarter Tierschutztag auf dem Marktplatz vor dem Rathaus

17.09.2016

Stuttgart sagt NEIN zu TTIP & CETA – Wir waren dabei

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13.09.2016

Statement / 10.09.2016 von Stefan B. Eck (MdEP)

„Kaninchen-Report“ unter Beschuss – jetzt ist Eure Unterstützung gefragt!

Liebe Tierschützer*innen und Tierfreund*innen, die leidenden Kaninchen brauchen Euch JETZT!

Schon vor der Sommerpause hatte die COPA COGEA, ein Zusammenschluss der beiden großen landwirtschaftlichen Dachorganisationen in der Europäischen Union, durch ein mehrseitiges Schreiben versucht, Einfluss auf die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes zu nehmen und den Entwurf meines Initiativ-Berichts schlechtzureden.

Am 1. September erreichte ein weiteres Scheiben die EU-Abgeordneten des Agrar-Ausschusses: diesmal ein 7-seitiges Schreiben mit „wissenschaftlichen Kommentaren zum Entwurf des Initiativ-Berichtes“, der von 11 „Experten“ aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, der Slowakei und Ungarn unterzeichnet war. Auch mit diesem Schreiben wurde versucht, meine Bemühungen für Verbesserungen in der Haltung von Kaninchen in den europäischen Zucht- und Mastbetrieben zu unterminieren.

Schon am folgenden Tag nach der Berichtsprüfung durch den Agrar-Ausschuss traf ein 22-seitiges Schreiben von COPA COGEA mit Änderungsvorschlägen für den Entwurf des Initiativ-Berichtes ein, die jede Passage mit konkreten Verbesserungen zur Haltung und höheren Tierschutzstandards für diesen Sektor zum Inhalt hat, so umformuliert oder komplett weglässt, dass von Tierschutz und Haltungsverbesserungen absolut nichts mehr zu lesen ist!

Auch verschiedene EU-Abgeordnete (vornehmlich aus dem konservativen bis rechts-konservativen Spektrum) versuchen, diesen Initiativ-Bericht zu verhindern!

Die Kaninchenmast-Branche ist in Panik geraten, weil rund 40 Prozent der europäischen Betriebe bereits die „Produktion“ einstellen mussten. Deshalb haben sie ihre großen Geschütze gegen mich aufgefahren und feuern aus allen Rohren, da die Folgen des Initiativ-Berichtes zu Auflagen für die Haltung von Kaninchen und zu den dringend notwendigen Tierschutzstandards in diesem bisher nicht beachteten Nischensektor führen könnten. Und das wollen sie absolut nicht!

Ich bin, was die Teilungen zu diesem Thema bisher betrifft, sehr enttäuscht. Wo ist die Unterstützung? Zum allerersten Mal wird das Thema Mastkaninchen in dieser Form auf einer so hohen politischen Ebene behandelt! Es ist vergleichbar mit dem Vorstoß vor annähernd zwanzig Jahren für die Abschaffung der Batteriekäfighaltung von Legehennen, die schließlich im Jahr 2012 in Kraft getreten ist.

Nun geht es um die Abschaffung der Batteriekäfige für Kaninchen; es wird ein langer, harter Kampf werden. Aber wer nicht kämpft, hat bereits verloren.

Lassen wir uns einschüchtern? – NEIN!
Geben wir auf? – NIEMALS!
Werden wir gewinnen? – NATÜRLICH!

Wir werden gewinnen, wenn wir jetzt gemeinsam aktiv werden.

An die unterschiedlichen Tierschutzorganisationen: Stellt das Thema Kaninchen wieder verstärkt auf die Agenda!

An meine Follower*innen: Thematisiert das Thema Batteriekäfige in der Kaninchenmast wann immer und wo immer es möglich ist. Teilt jeden meiner Berichte zu diesem Thema so weitflächig wie möglich.

Empfehlt meine FB-Seite bei Euren Freund*innen, denn je höher die Beitragsreichweite, desto mehr Menschen können wir mit unserer Botschaft erreichen.

Ich zähle auf Euch…

Euer Stefan Bernhard Eck (MdEP)

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Weitere Infos zum Thema finden Sie hier:
Facebookseite von Stefan B. Eck

10.08.2016

Ankunft des 4. Spendentransports in Katerini

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30.07.2016

4. Spendentransport nach Katerini mit 3 Tonnen Futter

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01.07.2016

Einladung der Union zur Landespressekonferenz im Stuttgarter Landtag zum Thema: Volksantrag gegen CETA

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21.06.2016

Der Spendentransport ist am Dienstag um Mitternacht sicher in Katerini bei den Streunern angekommen. Nochmals hier ganz ganz herzlichen Dank an alle Unterstützer. Fabelhaft!

21.-22.06.2016

Die Union für Tiere in Not (mit dabei Bernd & Anette Elsässer, Milena Mesaric, Kristina Mäurle, W. B. Dunne) wurde persönlich von Stefan Bernhard Eck (MEP) ins EU Parlament nach Brüssel zur Veranstaltung „END THE CAGE AGE – Why the EU must stop caging farm animals“ eingeladen. Hier: „End the cage age for Europe’s rabbits“.

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Video Rede Stefan B. Eck

MEP Eck „Let’s struggle together for the rabbits!“

Eindringliche Rede des EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck am 21.06.2016 bei der Eröffnung des Events „End the cage age“ im Europäischen Parlament (englisch)

Seine Rede in deutscher Sprache:

Ich danke Ihnen allen für Ihr Kommen und freue mich sehr, dass Sie so zahlreich zu diesem Event erschienen sind. Zuerst einmal lade Sie hiermit ein, nachher – gegen 19:00 Uhr – auch an einer kleinen Reception in der MEPS Brasserie, 3rd Floor im JAN Building teilzunehmen.

Zuerst möchte ich mich bei „Compassion in World Farming“ und vor allem bei Olga Kikou und Philippe Lymberie ganz herzlich für die Organisation dieses Events und für die Unterstützung hinsichtlich meines Initiativreports „Minimum standards for the protection of farm rabbits“ bedanken. Ich möchte mich ebenfalls bei Ria Rehberg von Animal Equality und bei Kathrin Kofent von Pro Vieh sowie PETA für die Zuarbeit mit Recherchematerial für meinen Report bedanken.

Bevor Philippe detailliert auf die tierquälerischen Haltungsbedingungen und sonstigen Probleme bei Farm Kaninchen eingeht, möchte ich auf etwas hinweisen, das leider in der Politik immer wieder vergessen wird.
Ein herausragendes Merkmal für unser Menschsein ist die Fähigkeit, Mitgefühl und Empathie zu empfinden. Dieses Mitfühlen, das von Trauer und einem psychischen Schmerz bis hin zu einem fast körperlichen Mitleiden rangiert, ist nicht nur auf Mitglieder unserer eigenen Spezies beschränkt. Wenn es um Mitgefühl und Empathie geht, überschreiten wir auch die eigene Artgrenze – mit anderen Worten: Wir haben auch Mitgefühl mit Tieren, wenn uns deren Leid gewahr wird.

Mein Mitgefühl für die Tiere und mein Sinn für Gerechtigkeit sind dafür verantwortlich, dass ich vor ungefähr 20 Jahren beschloss, mich für konsequenten Tierschutz und für die Etablierung von Tierrechten in unserer Gesellschaft zu engagieren.

Und je länger ich mich mit Tierschutz- und Tierrechtsthemen beschäftigte, desto mehr wurde mir bewusst, dass das, was wir den Tieren antun, eine abgrundtiefe Ungerechtigkeit ist – eine Schande für die Menschheit, auf die zukünftige Generationen mit Abscheu blicken werden. Es kann nur dann Gerechtigkeit geben, wenn wir unseren Nächsten unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder Spezieszugehörigkeit gleich und mit Respekt behandeln.

Heute sind wir von diesem moralischen Imperativ noch viele Jahrzehnte entfernt, aber nichts destotrotz sollte es uns allen ein starkes Anliegen sein, darauf hinzuarbeiten, denn unsere Sichtweise hinsichtlich des Umgangs mit den Tieren ist im Wandel begriffen. Immer mehr Menschen folgen ihrem Gefühl – ihrem Gefühl des Mitleids für die Milliarden von Nutztieren, die jedes Jahr tierquälerisch gezüchtet und nach einem kurzen Leben voller Leiden getötet werden. Dementsprechend fordern sie mehr Tierschutz und bessere Tierschutzgesetze. Einige Zahlen aus dem Tierschutzbarometer der Kommission, der im März 2016 veröffentlicht wurde: 94 % sind der Meinung, dass der Schutz von landwirtschaftlich genutzten Tieren wichtig ist und 82 % sind der Meinung, dass Nutztiere besser geschützt werden müssen als bisher.

Dies kommt nicht von ungefähr: Unser Umgang mit Tieren – mit Haustieren, Nutztieren und Wildtieren – ist weder zivilisiert noch tierfreundlich.

Wir zeigen oft mit dem Finger auf verschiedene Länder Asiens, weil dort Tiere auf barbarische Weise gehalten, gequält und ermordet werden. Aber wie sieht es in Europa aus? Sind wir wirklich „besser“? NEIN!
Die Tierschutzpolitik der Europäischen Union ist nichts anderes als ein politisches Totalversagen, weil das Leiden der Tiere nachrangig gegenüber den Interessen der wirtschaftlichen Akteure behandelt wird. Wenn es um Tiere geht, dann siegt immer der schnöde Mammon, dann siegt die Gier nach noch höheren Profiten. Die Tiere werden wie leblose Produktionseinheiten behandelt, aber es sind fühlende Lebewesen, die Freude und Trauer, Wohlsein und Schmerz genau so empfinden können wie wir.

Betrachten wir die Haltungsbedingungen der Kaninchen in der Europäischen Union, um die es heute geht, und das Fehlen jeglicher gesetzlicher EU-Verordnungen muss man von einem Totalversagen der Politik sprechen, denn diese Nutztierart wurde einfach vergessen oder darüber hinweggesehen….
Es ist ein Skandal, ein Verbrechen, denn was in den Kaninchen-Mastbetrieben geschieht, ist nichts anderes als legalisierte Tierquälerei.

Millionen Tierfreunde sagen NEIN zu dieser grausamen Tierquälerei und fordern seit Jahren ein Gesetz mit Mindeststandards zum Schutz der Kaninchen.
Zögern wir nicht länger und verlassen wir uns nicht länger nur auf wissenschaftliche und wirtschaftliche Studien, sondern hören wir zusätzlich auch auf unsere Gefühle und unser Gewissen. Zeigen wir endlich mehr Menschlichkeit und Mitgefühl! Denn verlieren wir diese Eigenschaften, so werden wir letztlich so vieles auf diesem wunderschönen Planeten verlieren….

Liebe Kolleginnen und Kollegen – es ist unsere politische Aufgabe, positive Veränderungen durch unsere parlamentarische Arbeit zu bewirken.

Fangen wir heute mit der Veränderung an und machen die Sache der Kaninchen zu unserer Sache….

Dankeschön.

(Quelle: Facebookseite Stefan Bernhard Eck MEP)

18.06.2016

  • 3. Spendentransport 2016 nach Griechendland mit 2,7 Tonnen Spenden ist unterwegs. Hier nochmal ganz ganz herzlichen Dank an alle Tierfreunde, die uns mal wieder so tatkräftig unterstützt haben.

17.06.2016

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+++ Radio-Interview +++

  • Morgen früh ist die Unionn für Tiere und Help for Paws bei ‪#‎Horads‬, dem Uniradio in der Region Stuttgart, zu Gast. Kristina Mäurle und Bernd Elsässer beantworten live on air die Fragen der Moderatorin. Wie ist der Verein entstanden? Wer steckt dahinter? Was erwartet uns am ‪#‎StuttgarterTierschutztag‬ im September?
    Das erfahrt ihr alles morgen früh, 9:15 Uhr auf Horads 88,6. Also auf jeden Fall einschalten (UKW 88,6 MHz in der Region Stuttgart) oder das Interview über den Live-Stream hören: https://www.horads.de/programm/empfang/.
    Wir freuen uns auf Zuhörer!!

Interview Teil 1

Interview Teil 2

Wir helfen Tieren in Not